Besser mit Bildung - Lernmentor

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13.12.2011 Lebenslang lernen sollen wir. Aber was, wie und warum? Die IG Metall bildet nun "Lernmentoren" in den Betrieben aus, die beraten und begleiten. Erste Projekte laufen bereits.

BESSER MIT BILDUNG

Lebenslanges Lernen ist in. Aber wozu? Warum ich? Was? Und wie? Diese Fragen wollen bald spezielle Lernmentoren im Betrieb beantworten, die mit den Beschäftigten persönliche Entwicklung planen und Fortbildungen auf den Weg bringen. Keine externen Berater, sondern Kollegen.

Die IG Metall schiebt die Lernmentoren in einem europäischen Projekt an und bietet Lernmentor-Seminare für aktive und engagierte Metaller.

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In Großbritannien und Irland gibt es seit einigen Jahren "Union Learning Representatives"(Gewerkschafts-Lernvertreter) - heute über 25 000. Ihre Erfahrungen: Anfangs ist es schwer, Beschäftigte zum Lernen zu bewegen, aus Zeit- oder Personalmangel. Doch bald etabliert sich eine neue Lernkultur, auch im Management.

In Deutschland gibt es erste Projekte. Bei Mercedes in Mannheim helfen künftig Lernbegleiter und -paten bei der Einarbeitungs-Qualifizierung in ihrer Arbeitsgruppe. Doch Betriebsräte wollen auch Experten, die die langfristige Qualifizierung im Blick haben: Lernmentoren.

Als Berater auch für Vorgesetzte und Lotsen zu Bildungsanbietern. Und da das Unternehmen was davon hat - breit qualifizierte Beschäftigte für Innovationen, soll es sich daran beteiligen. Erste Unternehmer haben erkannt, wie wichtig Bildungs-Kümmerer sind.

Das Metallhandwerk Niedersachsen schult nach einem neuen Tarifvertrag mit der IG Metall in einem gemeinsamen Projekt "Weiterbildungspromotoren".

Anhang:

Artikel aus Metallzeitung 12/2011

Artikel aus Metallzeitung 12/2011

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Letzte Änderung: 19.03.2013