Gerechtigkeit und Solidarität!

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20.02.2019 Heute ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit.

Soziale Gerechtigkeit - kaum ein Begriff ist so vielschichtig und emotional so aufgeladen. Benachteiligungen aufgrund von Religion, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder einer Behinderung dürfen von einer sozialen Gesellschaft nicht hingenommen werden.

Das sieht auch die UN-Generalversammlung so, die aus diesem Grund im Jahr 2007 den Welttag der sozialen Gerechtigkeit ausgerufen hat. Der Aktionstag fand erstmals 2009 statt. Alljährlich wird nunmehr seit 10 Jahren am 20. Februar auf Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Soziale Gerechtigkeit geht uns alle an!

Jeder kann für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen. Schon mit kleinen Aktionen im eigenen Umfeld kann jeder spürbar zu Veränderungen beitragen. Solidarität und gemeinsames Handeln bilden dabei den Grundstein für eine bessere soziale Zukunft.

Mehr soziale Gerechtigkeit durch Arbeitnehmervertreter

Wer hat Chancen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz? Wer kann sich ein Studium leisten? Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Kann ich von meiner Arbeit leben? Welches Gehalt ist gerecht? Wer kommt zukünftig für meine Rente auf? Wer hilft mir bei Krankheit? Ist es gerecht, dass...?

Betriebsräte machen genau den Ort sozialer, gerechter, sicherer und demokratischer, an dem wir einen Großteil unserer Zeit verbringen: unseren Arbeitsplatz.
Denn für den Einzelnen ist es oft schwierig, sich gegen unternehmerische Entscheidungen zu wehren oder Wünsche und Bedürfnisse beim Arbeitgeber vorzutragen und durchzusetzen. Betriebsräte vertreten die Interessen der Belegschaft gegenüber dem Arbeitgeber.

Sie setzen sich nicht nur für Beschäftigungssicherung, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder gerechte Bezahlung ein, sondern unter anderem auch für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Eingliederung besonders schutzbedürftiger Personen und schwerbehinderter Arbeitnehmer.

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Auch beim Betriebsrat am Standort Sindelfingen spielt der Welttag der sozialen Gerechtigkeit eine wichtige Rolle! (v.l.n.r.) Andreas Schwandt (stellv. Betriebsratsvorsitzender am Standort Sindelfingen), Monika Tielsch (Vorsitzende Projektgruppe Diversity und Koordinationsausschussvorsitzende RD/CASE), Thomas Spohr (Fachbeauftragter für Fragen zu Altersteilzeit, Rente, betriebliche Altersvorsorge und Sterbekasse) und Ergun Lümali (Betriebsratsvorsitzender Standort Sindelfingen) zeigen, was für soziale Gerechtigkeit getan werden muss.

Letzte Änderung: 20.02.2019